ERF
OLG

Allen Herausforderungen zum Trotz, beendete ich mein Studium der Rechtswissenschaften (Mag. iur.) und absolvierte später, parallel zu meiner Tätigkeit in einem international agierenden Unternehmen, ein postgraduales Studium in Betriebswirtschaft (MBA) in Englisch.

Eine Erdbebenhilfe sowie ein "OSZE"-Einsatz nach dem Balkankrieg im ehemaligen Jugoslawien, im Winter, ohne Heizung und ohne Warmwasser, trugen dazu bei, Einiges fürs Leben zu lernen.

2009, nachdem ich mich selbständig gemacht hatte, veranstaltete ich eine private Feier, um mich bei meiner Familie, bei meinen Freunden, GeschäftspartnerInnen und KlientInnen für das erste Geschäftsjahr zu bedanken. Im Zuge dessen gelang es zugunsten einer Obdachlosenorganisation einen Betrag in der Höhe von € 23.300.- zu sammeln.

2010 gründete ich zusammen mit meiner Frau und mit Eigenkapital die Initiative schülerInnen.gestalten.wandel., an der sich heute über 200 Personen und Unternehmen beteiliegen. Dadurch sollen die jungen Talente in den Mittelpunkt gerückt werden, zu Wort kommen und als gleichwertige PartnerInnen geschätzt werden.


Über mich

Meine Kindheit war eine Kopie des Kinofilms "My big fat Greek wedding". Somit sprachen wir zu Hause Griechisch und jeden Samstag am Nachmittag, musste ich, so wie auch im Film, zu einem Kurs für Griechischkonversation.

In dieser Zeit wurde bei mir eine schwere Legasthenie mit schweren Konzentrations-, Lese, Lern- und Aufnahmeschwierigkeiten festgestellt. Hinzu kam eine Prüfungsangst, sodass alles Erlernte sich plötzlich in Luft auflöste. Somit wurde meine gesamte Schulzeit zu einem reinen Spießrutenlauf und zu einer unglaublichen Herausforderung.
Die Direktorin der Volksschule wollte mich nicht aufnehmen und vertröstete meine Eltern auf das nächste Jahr. Die dritte Klasse Gymnasium gefiel mir damals so gut, dass ich die Klasse nochmals absolvierte.

Zusätzlich hielt ich meine Eltern mit zahlreichen Krankheiten und Operationen auf Trab. Damals lies ich wirklich nichts aus . . . . Meine armen Eltern!

Auch während meines gesamten Rechtsstudiums begleiteten mich sowohl meine Legasthenie als auch meine Konzentrationsschwäche und Prüfungsangst, sodass ich, wie schon während meiner Schulzeit, wieder einige extra Runden drehen musste. Während meine Kolleginnen und Kollegen bereits ihre Freizeit oder ihren Urlaub genossen, saß ich immer noch in den Bibliotheken oder Lesesälen und lernte.

Nachdem ich am Vormittag in einer Rechtsanwaltskanzlei (und an vielen Wochenenden in der Gastronomie) arbeitete, musste ich prinzipiell schon einen gewissen Rückstand aufholen.

Die Teilnahme an der "Yale-Law-Summer School" finanzierte ich, so wie vieles andere auch, durch verschiedenartige Jobs.